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● Ertragsschadenversicherung für Rind, Schwein & Geflügel

Der Stall steht still.
Die Kosten laufen weiter.

Ein Seuchenfall beim Nachbarn reicht, und dein Hof ist gesperrt. Keine Milch und keine Tiere dürfen raus, Futter und Tierarzt musst du trotzdem zahlen. Der Staat ersetzt höchstens getötete Tiere, nicht deinen Ertragsausfall. Diese Lücke schließen wir, mit bis zu 55 % staatlicher Förderung auf die Prämie.

Bis zu 55 % gefördertAuch in SperrzonenUnabhängig verglichen

Sperrzonen-Simulator

Zieh deinen Hof oder nutz den Regler
Überwachungszone550× wahrscheinlicher als ein Ausbruch am eigenen Hof

Tiere dürfen nicht verbracht werden, Untersuchungen laufen, der Handel steht. Deine Erlöse brechen ein, obwohl kein einziges Tier krank ist.

550×

höher ist das Risiko, in einer Überwachungszone zu liegen, als selbst einen Seuchenausbruch zu haben.

0 €

zahlt der Staat für deinen Ertragsausfall in Schutz- und Überwachungszonen.

55 %

der Prämie übernehmen Bund und Land (je 27,5 %). Du zahlst nur deinen Anteil.

Was passiert, wenn …

Drei Wege, wie ein Tierbetrieb über Nacht still steht.

Die meisten denken nur an den Seuchenfall im eigenen Stall. In der Praxis treffen dich die Sperre rundherum und die ganz normalen Tierkrankheiten viel öfter.

… die Seuche bei dir ausbricht

  • Der ganze Bestand wird auf Anordnung gekeult
  • Monatelang keine Produktion, kein Milchgeld, kein Tierverkauf
  • Reinigung, Desinfektion, Entsorgung von Mist und Gülle
  • Teurer Wiederaufbau des Bestands, Zeit- und Preisverschiebungen

… dein Hof in eine Sperrzone fällt

  • Vermarktungsverbot: weder Tiere noch Milch verlassen den Hof
  • Futter, Strom und Arbeit laufen voll weiter
  • Stall wird zu eng, Tiere werden überschwer oder müssen getötet werden
  • Mehr Tierarzt, Labor und Medikamente

… eine Tierkrankheit durch den Stall geht

  • Mastitis, Klauen, PRRS, Influenza, Dysenterie, Kokzidien
  • Milchleistung sinkt, Futterverwertung wird schlechter
  • Tierverluste bis zur Räumung des Bestands
  • Zukauf von Jungkühen, Hygiene- und Gesundheitskosten
„Zahlt das nicht eh der Staat?“

Nur für tote Tiere. Nicht für deinen Ertrag.

Nach dem Tiergesundheitsgesetz 2024 (§ 57) gibt es eine Entschädigung für Tiere, die auf behördliche Anordnung getötet werden, auf Basis des Tierwerts. Alles, was danach kommt, bleibt bei dir.

Ein Milchbetrieb mit 50 Kühen und vier Monaten Sperre kann bis zu 150.000 € verlieren.
Schätzung für einen MKS-Fall: bis zu 3.000 € Deckungsbeitragsverlust pro Kuhplatz.

Tierwert bei amtlich angeordneter TötungStaat zahlt
Ertragsausfall in Schutz- und ÜberwachungszoneDu zahlst
Produktionsstillstand nach der KeulungDu zahlst
Laufende Kosten: Futter, Energie, ArbeitDu zahlst
Desinfektion und weitere amtliche Maßnahmenoft nur teilweise
Milch entsorgen, Tierarzt, Labor, ErsatztiereDu zahlst
Aktuelle Lage · Herbst 2026

Die Seuchen sind näher, als man denkt.

Was jahrzehntelang weit weg war, steht plötzlich an der Grenze. Ein Überblick über das, was Tierhalter in Österreich gerade beschäftigt.

Rind · Schwein

Maul- und Klauenseuche

2025 erstmals seit über 35 Jahren in Deutschland, in Ungarn und der Slowakei erstmals seit über 50 Jahren. Österreich lag bereits in Überwachungs- und Sperrzonen.

Schwein

Afrikanische Schweinepest

Der nächste bestätigte Fall bei Wildschweinen liegt rund 85 km vor der österreichischen Grenze (Slowakei). Solange ASP im Wild ist, bleibt sie ein Risiko für jeden Hausschweinebestand.

Rind · Schaf

Blauzungenkrankheit

2026 Ausbrüche quer durch Österreich, mit den Serotypen 3, 4 und 8. Keine spezifische Therapie, übertragen durch Gnitzen.

Geflügel

Geflügelpest & Newcastle

Geflügelpest ist längst nicht mehr nur saisonal. Im Februar 2026 tauchte nach 30 Jahren auch die Newcastle-Krankheit in Bayern und Brandenburg wieder auf.

Rind

Shamonda-Virus

Seit August 2026 in Österreich nachgewiesen und fast im ganzen Bundesgebiet verbreitet. Durchfall, Fieber, Milchrückgang. Nicht meldepflichtig, also keine staatliche Hilfe.

Rind

Rindertuberkulose

2025 so viele Fälle wie seit Jahren nicht mehr. Chronisch, ansteckend, auf den Menschen übertragbar.

Schwein

Schweinebrucellose

2024 in einem Mastbetrieb mit 630 Tieren in Kirchdorf an der Krems festgestellt. Behandlung und Impfung sind verboten.

Gut zu wissen

Neue Krankheiten sind automatisch dabei

Im Premium-Schutz gelten alle übertragbaren Tierkrankheiten, auch solche, die es heute noch gar nicht gibt.

Quellen: AGES Tierseuchenradar, Friedrich-Loeffler-Institut, Tiergesundheitsgesetz 2024. Stand: Oktober 2026.

Ausfall-Rechner

Was kostet dich ein Monat Sperre?

Stell deinen Betrieb ein und schau, was ohne Absicherung auf dem Spiel steht. Mit Ertragsschadenversicherung trägst du im Schadenfall nur den vereinbarten Selbstbehalt.

Schutz-Paket

Ausfall bei 4 Monaten Sperre0 €
Davon trägst du mit Absicherung0 €
Verlauf über die Sperrdauer
Versicherungssumme–
Selbstbehalt (2 %, mind. 2.500 €)–
Deine Prämie nach FörderungJetzt anfordern ›
Wer deine Prämie zahlt

Richtwerte zur Orientierung, abgeleitet aus Musterbetrieben. Kein Angebot. Deine Prämie berechne ich mit deinen Werten individuell und schicke sie dir persönlich.

Was abgesichert ist

Weniger Einnahmen und mehr Kosten. Beides.

Die Ertragsschadenversicherung ist eine Betriebsunterbrechungsversicherung für deine Tierproduktion. Sie ersetzt den Deckungsbeitrag, der dir durch den Schaden fehlt, abzüglich Selbstbehalt.

Wegfallende Einnahmen

  • Weniger Leistung: Milch, Zunahmen, Legeleistung
  • Verendete und amtlich getötete Tiere
  • Betriebssperren und Vermarktungsverbote
  • Preisabschläge für überschwere Tiere
  • Wegfall von Verkaufserlösen für Milch, Zucht- und Masttiere

Zusätzliche Kosten

  • Tierarzt, Medikamente, Labor, Desinfektion
  • Futtermittel und Energie während der Sperre
  • Entsorgung toter Tiere, Mist und Gülle, auch Sonderentsorgung auf Anordnung
  • Wiederbeschaffung der Tiere
  • Sonstige Kosten, die durch den Schaden entstehen
Leistung Basis Premium
Tierseuchenz. B. MKS, ASP, Geflügelpest, Blauzunge ✓ ✓
Schutz in Schutz- und Überwachungszoneauch wenn dein eigener Bestand gesund ist ✓ ✓
Indirekte BetroffenheitMolkerei, Schlachthof, Brüterei oder Ferkellieferant ist gesperrt ✓ ✓
Übertragbare Tierkrankheitenz. B. Euter- und Klauenerkrankungen, PRRS, Influenza, Schnüffelkrankheit, Dysenterie, Kokzidien – ✓
Neue Krankheiten automatischz. B. PEDV, ohne Vertragsänderung – ✓
55 % staatliche FörderungBund und Land je 27,5 % ✓ ✓
BausteinUnfall im Tierbestandz. B. Lüftungsausfall. Ohne Wartezeit, für Rind, Schwein und Geflügel.
Baustein · gefördertStatusverlust SchweinWenn dein Bestand z. B. seinen PRRS- oder APP-Status verliert.
Baustein · gefördertSalmonellen GeflügelSchäden nach der Hühner-Salmonellen-Verordnung.
OptionHaftzeit 18 oder 24 MonateStatt 12 Monaten, für lange Sperren und langsamen Wiederaufbau.
Wofür wirklich gezahlt wird

Die Seuche ist selten. Die Krankheit kommt öfter.

Anteil an allen ausgezahlten Entschädigungen seit 1994, die häufigsten Ursachen. Darum empfehlen wir fast immer Premium.

übertragbare Tierkrankheit (nur Premium)Tierseuche (Basis)Unfall & Technik (Baustein)
80 %

aller Entschädigungen im Schweinebereich gehen auf übertragbare Tierkrankheiten zurück. Die sind nur im Premium-Schutz dabei.

Kein Betrieb ist Durchschnitt

Gerechnet wird mit deinen Zahlen. Nicht mit Pauschalen.

Viele Lösungen zahlen einen fixen Betrag pro Tier und Tag. Ein echter Schaden wächst aber schneller, je länger die Sperre dauert. Hier wird dein Schadenjahr mit deinen letzten drei Wirtschaftsjahren verglichen, zu aktuellen Preisen.

  • Vergleich auf Basis deiner biologischen Daten und letzten Durchgänge
  • Alle schadenbedingten Erlöse und Kosten werden angerechnet
  • Du trägst nur den vorher vereinbarten Selbstbehalt
0123 Monate Sperre hoch0 tatsächlicher Schaden Pauschale Lücke
So funktioniert der Vertrag

Drei Zahlen, die du kennen musst.

Wartezeit

3 Monate

Der Schutz für Seuchen und Krankheiten beginnt drei Monate nach Vertragsbeginn. Unfälle sind ab dem ersten Tag versichert. Wer erst abschließt, wenn die Seuche an der Grenze steht, ist zu spät.

Haftzeit

12, 18 oder 24 Monate

So lange nach dem Schadenereignis wird dein Ausfall ersetzt. Jedes neue Ereignis startet eine neue Haftzeit.

Selbstbehalt

2 %, mind. 2.500 €

Prozent der Versicherungssumme, nur einmal pro Haftzeit. Ist nur ein Betriebszweig betroffen, wird nur dessen Anteil abgezogen.

In drei Schritten zum Angebot

Du lieferst die Zahlen. Ich erledige den Rest.

Kurzes Gespräch

Am Hof, am Telefon oder online. Wir gehen deinen Betrieb in etwa 15 Minuten gemeinsam durch.

Ich hole das Angebot ein

Versicherungssumme, Selbstbehalt und Prämie werden für deinen Betrieb berechnet. Unverbindlich.

Förderung läuft automatisch

Der Versicherungsantrag ist gleichzeitig der Förderantrag. Du zahlst von Anfang an nur deinen Anteil.

Das brauche ich von dir

    Für alle: pauschaliert oder gewerblich (Beträge brutto inkl. 13 % USt. bzw. netto), konventionell oder Bio, LFBIS-Nummer und gewünschtes Paket.

    Häufige Fragen

    Was Landwirte mich am öftesten fragen.

    Wer bekommt die Versicherung?

    Tierhaltende Betriebe mit Rindern (Milch, Jungvieh, Mutterkühe, Mast), Schweinen (Ferkelerzeugung, Mast, Aufzucht) und Geflügel (Legehennen, Junghennen, Masthähnchen, Puten). Konventionell und Bio.

    Wie lange dauert so eine Sperre überhaupt?

    Bei MKS bleiben Schutz- und Überwachungszone mindestens 21 bzw. 30 Tage ab der vorläufigen Reinigung des Ausbruchsbetriebs bestehen. In der Praxis werden daraus schnell mehrere Monate. Im Beispiel eines gesperrten Milchviehbetriebs wurde die Sperre nach vier Monaten aufgehoben, gesund war der Bestand erst nach zehn Monaten.

    Bin ich auch versichert, wenn mein Stall gar nicht betroffen ist?

    Ja. Liegt dein Hof in einer Schutz- oder Überwachungszone, ist der Ausfall versichert, auch wenn kein einziges deiner Tiere krank ist. Und wenn deine Molkerei, dein Schlachthof oder dein Ferkellieferant gesperrt wird, ist das als indirekte Betroffenheit ebenfalls abgedeckt.

    Was kostet das ungefähr?

    Das hängt von Bestand und Leistung ab. Ein Beispiel: 30 Milchkühe mit 8.000 kg ergeben eine Versicherungssumme von rund 250.000 €. Basis, Premium und Unfall kosten nach Förderung zusammen rund 430 € im Jahr, das sind etwa 1,20 € am Tag. Dein genaues Angebot rechne ich dir kostenlos aus.

    Muss ich die Förderung selbst beantragen?

    Nein. Der Versicherungsantrag ist gleichzeitig der Förderantrag. 55 % der förderfähigen Bausteine übernehmen Bund und Land, du zahlst nur deine 45 %. Der Unfallbaustein ist nicht förderfähig.

    Wie wird im Schadenfall gerechnet?

    Der Haftzeitraum (z. B. 12 Monate ab Schadenereignis) wird mit deinen letzten drei Wirtschaftsjahren verglichen. Die Differenz bei Erlösen und Spezialkosten ist dein Deckungsbeitragsverlust. Der wird zu aktuellen Preisen bewertet und abzüglich Selbstbehalt ersetzt.

    Warum über einen Makler und nicht direkt?

    Weil ich für dich arbeite und nicht für eine Versicherung. Ich vergleiche, kümmere mich um den Fragebogen und stehe im Schadenfall auf deiner Seite.

    Ertrags-Check anfragen

    Ich rechne dir das für deinen Hof aus.

    Schick mir deine Eckdaten. Ich rechne deine Prämie mit deinen Werten durch und melde mich innerhalb von einem Werktag mit einem unverbindlichen Vorschlag.

    Deine Auswertung aus dem Rechner

    Die Werte übernehme ich automatisch aus dem Ausfall-Rechner. Du kannst sie oben jederzeit ändern.

    Wie soll ich mich melden?

    Lukas Karl Rothner

    „Ich freu mich auf dich.“ – Lukas

    Bereit für deinen Ertrags-Check?

    Finde heraus, was ein Stillstand deinen Betrieb kosten würde und wie du ihn absicherst. Kostenlos und unverbindlich. Mit drei Monaten Wartezeit gilt: Je früher, desto besser.

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