Wer bekommt die Versicherung?
Tierhaltende Betriebe mit Rindern (Milch, Jungvieh, Mutterkühe, Mast), Schweinen
(Ferkelerzeugung, Mast, Aufzucht) und Geflügel (Legehennen, Junghennen, Masthähnchen,
Puten). Konventionell und Bio.
Wie lange dauert so eine Sperre überhaupt?
Bei MKS bleiben Schutz- und Überwachungszone mindestens 21 bzw. 30 Tage ab der vorläufigen
Reinigung des Ausbruchsbetriebs bestehen. In der Praxis werden daraus schnell mehrere
Monate. Im Beispiel eines gesperrten Milchviehbetriebs wurde die Sperre nach vier Monaten
aufgehoben, gesund war der Bestand erst nach zehn Monaten.
Bin ich auch versichert, wenn mein Stall gar nicht betroffen ist?
Ja. Liegt dein Hof in einer Schutz- oder Überwachungszone, ist der Ausfall versichert, auch
wenn kein einziges deiner Tiere krank ist. Und wenn deine Molkerei, dein Schlachthof oder
dein Ferkellieferant gesperrt wird, ist das als indirekte Betroffenheit ebenfalls abgedeckt.
Was kostet das ungefähr?
Das hängt von Bestand und Leistung ab. Ein Beispiel: 30 Milchkühe mit 8.000 kg ergeben eine
Versicherungssumme von rund 250.000 €. Basis, Premium und Unfall kosten nach Förderung
zusammen rund 430 € im Jahr, das sind etwa 1,20 € am Tag. Dein genaues Angebot rechne ich
dir kostenlos aus.
Muss ich die Förderung selbst beantragen?
Nein. Der Versicherungsantrag ist gleichzeitig der Förderantrag. 55 % der förderfähigen
Bausteine übernehmen Bund und Land, du zahlst nur deine 45 %. Der Unfallbaustein ist nicht
förderfähig.
Wie wird im Schadenfall gerechnet?
Der Haftzeitraum (z. B. 12 Monate ab Schadenereignis) wird mit deinen letzten drei
Wirtschaftsjahren verglichen. Die Differenz bei Erlösen und Spezialkosten ist dein
Deckungsbeitragsverlust. Der wird zu aktuellen Preisen bewertet und abzüglich Selbstbehalt
ersetzt.
Warum über einen Makler und nicht direkt?
Weil ich für dich arbeite und nicht für eine Versicherung. Ich vergleiche, kümmere mich um
den Fragebogen und stehe im Schadenfall auf deiner Seite.